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„Blick und Bewusstsein schärfen!“

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Wollschild Weberzipfel

Ein Wesen der Kunst ist es, aufmerksam zu machen: auf Positives wie Negatives. Marc-Dominic Boberg ist es wichtig, auf den Umgang einer Gesellschaft mit ihrer Architektur hinzuweisen bzw. den Bürgern die Frage zu stellen, welchen Umgang sie sich wünschen. Sie zu einer Auseinandersetzung anzuregen, „um das Bewusstsein zu sensibilisieren und den Blick zu schärfen.“ Gerade in einer vom 2. Weltkrieg so zerstörten Stadt wie Schweinfurt sei es von immenser Bedeutung, einen Impuls zur Erinnerung und zum Nachdenken zu setzen. Daher hat der frühere Schweinfurter und heutige Wahl-Altensteiner (Haßberge) im Jahr 2016 mit einer ungewöhnlichen Aktionsreihe begonnen: Installationen im öffentlichen Raum mit Hilfe eines „Wollschildes“.

Bereits 2010 setzte sich Boberg für den Erhalt des inzwischen abgerissenen Alten Krankenhauses in seiner Heimatstadt ein. 7500 Quadratmeter Architektur der Neuen Sachlichkeit gingen verloren. Diese Aktion kann rückblickend wohl als Initialzündung für die „Wollschild-Installation“ gesehen werden.


Im Mai 2016 stand erstmals der „Wollschild“ vor einem alten Haus in der Keßlergasse, das mittlerweile abgerissen und „damit unwiederbringlich verloren ist. Somit ist wieder ein Teil der Identität der Stadt für immer verschwunden.“ Im Frühsommer startete Teil 2 der Aktionsreihe – vor dem Friedrich-Rückert-Bau in Schweinfurt, der zumindest vom Abriss bedroht war. Weitere

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